Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
Im Jahr 2004
Das Kreuz auf dem Hornungsberg
   

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Die Inschriften im Sockel
  Der Kreuzweg 

 

 

Das Stationskreuz am Hornungsberg

 

   Blick nach Süden  Blick nach Norden

 

Als Abschluß des Stationsweges mit den 14 Stationen, der sich vom Dorf hinauf zum Hornungsberg zieht, steht die Kreuzigungsgruppe am oberen Sandweg nach Süden mainabwärts gerichtet. Sie wurde im Jahre 1749 errichtet.

In dieser Zeit von 1733 bis 1763 residierte im Kloster der Abt Placidus Reich, geb. 1695 in Münsterschwarzach, und Pater Bernard Kandler, geb. 1695 in Würzburg, war als Seelsorger in der Gemeinde tätig.

 

Im Jahre 1985, im Zuge der Flurbereinigung, wurden die Stationen restauriert und neu eingeweiht.

Im Sockelteil der Kreuzigungsgruppe, unterhalb der Sockelplatte, ist folgende Inschrift eingehauen:

 

FRANZ GUTTENBACH SCHULTHEIS ANNO 1813

JOHANN MÜLLER I      ENGELWIRTH

JOHANN MÜLLER III    ENGELWIRTH

                DURCH                   B ITR

 

Die genaue Bedeutung ist nicht bekannt. Jedoch war Franz Guttenbach von 1798 bis 1810 Bürgermeister von Neustadt.

 

In der besonders herausgearbeiteten Frontplatte ist in Latein ein Text eingemeißelt.

Übersetzt heißt dies:

Jesus von Nazareth König der Juden möge sein der Beschützer und Behüter.

 

Nach dem Chronistichon ergibt sich aus den Großbuchstaben (siehe unteres Bild links) das Erbauungsjahr 1749.

 

M = 1000: 1x1000 = 1000

D = 500:    1x500 =     500

C = 100:    2x100 =     200

L = 50:       0x50 =            0

X = 10:      1x10 =           10

V = 5:        7x5 =              35

I = 1:          4x1=                4

 

 

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