Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
An der Brücke in Erlach
Flurbereinigung Erlach
  Die Gedenksteine in der Neustädter/Erlacher Flur 



Gedenksteine sind ein uraltes, christliches Symbol für das Unvergängliche.

Sie gelten auch als Zeichen der Verbundenheit mit einem Verstorbenem.

 

 

Die Liste der Gedenksteine:

 

Der Gedenkstein am oberen Plättleinsweg

Text von Gerhard Auth

Auf der Rückfahrt nach der Ausübung seiner Jagdaufgaben ist hier an dieser Stelle, oberer Plättleinsweg zum Rothenfelser Weg, Mario Völker aus Rodenbach, geb. 2. Feb. 1967 am 26. Okt. 1985, durch einen Unfall ums Leben gekommen.

 

 

Der Gedenkstein am Höhengrenzweg

Text von Gerhard Auth

In den Jahren 1974 bis 1976 wurde der Höhengrenzweg, Trennungslinie der Gemarkung der Stadt Rothenfels und der Gemarkung Neustadt, neu gebaut. Die Maßnahme wurde 1976 fertiggestellt und abgeschlossen. Zur bleibenden Erinnerung an dieses Ereignis wurde von Neustadter Bürgern in einem am rechten Wegrand vorhandenen großen Sandstein, etwa x m nach der Einmündung des oberen Plättleinweges in den Höhengrenzweg die Jahreszahl 1976 eingemeißelt.


 

Der Gedenkstein Dreieckiger Markstein

Text von Gerhard Auth

Der Dreieckige Markstein kennzeichnet die Stelle am Rothenfelserweg, auch Höhenweg genannt, nicht mehr weit vom Forsthaus Aurora, wo die Gemarkungsgrenzen der Gemeinde Neustadt, der Stadt Rothenfels und die Besitztumsgrenze des Fürsten Löwenstein zusammen laufen.

In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der sogenannte Einsprung. Das Wort besagt es schon, hier an dieser Stelle ist die Anlage so gestaltet, daß das aus dem fürstlichen Park entlaufende Wild wieder in den Park zurück kann.

 

 

Gedenkstein in der Waldabteilung Christberg

Text von Alfred Greßer

Wir laufen von Erlach aus auf der Verbindungsstraße Ansbach, Richtung Zimmern, bis zur Abzweigung Ansbacher Graben. Von dort aus Richtung Ansbach. Auf halber Höhe kommen wir über eine Steinbrücke, in der Abt. Christberg (gehört zu Ansbach). Von Mitte Brücke, ca. 115 große Schritte entfernt liegt auf der linken Wegseite und von Mitte des Weges bis zum Fels, ca. 5 große Schritte, ein größerer Sandsteinblock mit den Maßen: 1,5 m breit, 1,8 m hoch, 2 m tief.

Auf der rechten unteren Seite befanden sich vier Buchstaben – zwei davon sind nur noch zu lesen – H R, die Jahreszahl 1842 und der Abdruck eines Rades mit Speichen (das Rad fehlt, es ist nur noch ein Kreuz zu sehen). Es könnte, nach Aussagen meines Großvaters August Greßer, ein Wagenrad oder das Mainzer Rad bedeuten.

Als wir in den 50ziger Jahren im Erlacher Wald Holz transportierten, fuhren wir, um die steilen Berghänge zu umgehen in Richtung Ansbach und dann auf den Höhenweg in die einzelnen Waldabteilungen. Wir kamen immer wieder an dem geannten Stein vorbei. Mein Großvater erzählte mir, daß in der Nähe Steinbrüche waren. Es könnte sein, daß dort 2 Mann ums Leben kamen oder ein Fuhrwerk verunglückte, somit hätte das Rad eine Bedeutung.

Durch immer neuen Wegebau, reinigen des Wassergrabens und Oberflächenwasser wurde der Stein immer wieder mit Erdreich von unten her zugedeckt und so konnten niemals diese eingemeißelten Zeichen ihre Bedeutung finden.

Auch mir gingen diese Zeichen jahrelang im Gedächtnis verloren. Ich möchte diese Begebenheit klären. Es könnte auch sein, daß es Steinbrucharbeiten aus Neustadt waren.

Im Jahr 1998 hat man erneut den Graben gereinigt und dabei die zwei Buchstaben und das Rad sehr stark beschädigt. Die Buchstaben sind ganz verschwunden und das Rad ist nur noch als Kreuz rechts erkennbar.


 

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