Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
Kirche St. Gertraud
Neue Abteikirche und heutige Pfarrkirche St. Michael u. Gertrud
  Die Geschichte von Neustadt am Main 

Korrigiert am 23.12.2006

 

 

Um 650 soll Gertrud von Nivelles (626-659), eine Tochter von Pippin dem Älteren (I.), öfters von Karlburg über den Gertraudenpfad zum königlichen Jagdschloß nach Rorinlacha/Rorlach (späteres Neustadt) gewandert sein. Wahrheit oder Legende?

 

Die Gründung von Kloster Neustadt, bzw. der Klosterzelle Rorinlacha, muß neu überdacht werden!

 

Die These von Pfarrer Georg Link und auch meine Meinung.

Burkhard aus England wurde vor 741 das königliche Jagdschloß Rorinlacha übergeben. Burkhard war bis 741 Abt der Klosterzelle Rorinlacha. Am Anfang auf dem Michaelsberg in Neustadt. Laut Fries soll Burkhard auch in seinen ersten Jahren als Bischof (741-754) in Rorinlacha gewohnt haben.

Megingaud soll dann ab 741 und auch während seiner Bischofszeit in Würzburg (754-769) Abt der Klosterzelle Rorlach gewesen sein.
Aus dieser Zeit stammt die kleine einschiffige Saalkirche. Aber auch der erste vom BLfD ergrabene Kirchenbau auf dem Michaelsberg entstand im 8. Jahrhundert.

Weitere Infos finden Sie im Menüpunkt >Kirchen< und >Kloster - Neue Klostergeschichte<.

 

Die alte Version.

Sie paßt jedoch nahtlos zur oben beschriebenen neuen Version.

Megingaud, 2ter Bischof von Würzburg, verzichtete auf sein Bischofsamt, zog sich 769 mit einigen Mönchen an den Ort Rorlach / Rorinlacha (eventuell heutiger Friedhof am Michaelsberg in Neustadt) zurück und gründete danach ein neues Benediktinerkloster an der „neuen Statt“, dem heutigen Neustadt.


Megingaud starb am 26. September 783 im Kloster Neustadt am Main.

 

Das Kloster Neustadt beeinflußte anschließend bis 1803 über 1000 Jahre die Geschichte des Raumes. Am 22. Januar 1803 wurde das Kloster Neustadt im Zuge der Säkularisation aufgehoben, brannte zusammen mit der neuen Abteikirche am 26. Mai 1857 völlig ab und wurde von 1960 bis 1962 von den Dominikanerinnen wieder aufgebaut.

 

Mit der Aufhebung des Benediktinerklosters durch die Säkularisation im Jahre 1803 änderte sich viel in Neustadt und Erlach. Die Einwohner mußten sich umstellen.

Heute ist Neustadt und Erlach auf Grund der Lage und seiner alten und neuen Geschichte ein Dorf ohne Industrie geblieben mit all dessen Vor- und Nachteilen.

 

  Suchen & Sitemap 

Suchen + Sitemap
Copyright 2005-2014, Klaus Weyer
*