Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
  Locoritum 

Wo war Locoritum?
Locoritum Koordinaten
Locoritum Koordinaten: Langenprozelten erfüllt absolut nicht die Kriterien!
  Locoritum 

Ptolemäische Koordinaten von Locoritum
Umgerechnete ptolemäische Koordinaten von Locoritum
Locoritum, die umgerechneten Ptolemaios Koordinaten von Locoritum sind in Marktheidenfeld. Sehr weit weg von Langenprozelten!
  Römerwege 

Locoritum hat nichts mit dem Römerfeldzug 6 n. Chr. zu tun
Römerfeldzug Saturninus 6 n. Chr. zu Marbod den Markomannen
Locoritum: Ein Römerweg von der Lippe, durch das Land der Chatten, nach Eger in Böhmen. Kein Weg von Mainz entlang des Mains bis Marktbreit.
  Römerfeldzug 6nC 

Locoritum hat nichts mit dem Römerfeldzug 6nC zu tun
Locoritum hat nichts mit dem Römerfeldzug 6nC zu tun
Locoritum: Die Römer zogen 6 n.Chr. NICHT in Langenprozelten über den Main bis Marktbreit.
  Locoritum 

Locoritum, Furt im See
Locoritum war in Neustadt am Main
Locoritum war in Neustadt. Der kleine keltische See heute.
  Locoritum 

Locoritum und keltischer Thingplatz
Foto Klaus Weyer
Locoritum im Tal. Keltischer Thingplatz auf dem Gaiberg in Neustadt am Main. Er steht unter Denkmalschutz.
  Furt im See 

Übersetzt heißt Locoritum bzw. Lokoriton
Locoritum heißt Furt im See
Furt im See
  Furt im See 

Lateinisch: Locoritum
Locoritum war in Neustadt am Main
Griechisch: Lokoriton
  Locoritum (auf griechisch Lokoriton) war in Neustadt am Main. 

Klaus Weyer, erstellt am 27. Dezember 2020, update am 16.07.2021 und 16.09.2021.

Wo war Locoritum, auf griechisch Lokoriton?

Im August 2010 (Kleineberg, Marx, Lelgemann, Knobloch, ohne Nüsse) war es, in dem Buch „Germania und die Insel Thule“ Auflage 1., noch Lohr. Ohne die Angabe „bei“.
Auch in der Auflage 2, vom März 2011.

Im Januar 2011 erschien ein pdf-Auszug des GERMANIA ANZEIGER Jahrgang 89, 2011.
Im Beitrag: „Germania Magna – Ein neuer Blick auf eine alte Karte“,
hatte die TU Berlin (H.J. Nüsse, C. Marx und D. Lelgemann), Langenprozelten als Locoritum festgelegt (auch ohne die Angabe „bei“).

2013 ist das Erscheinungsjahr des Buch GERMANIA Bd 89, 2011. Im Jahr 2019 wurde der Band erst online gestellt.

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Mehr Details zu: Germania Magna TU Berlin
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Aufgrund der vielen vorhandenen Fakten, muss Neustadt am Main, der Ort sein, der als Locoritum in der Geographike Hyphegesis (Handbuch der Geographie) von Klaudius Ptolemaios um 150 existierte!

Die bisherige Veröffentlichung von mir über Locoritum.

Taschenbuch. Verlag Königshausen & Neumann, April 2019, ISBN: 978-3-8260-6740-2.
Klaus Weyer:

Vom Keltenheiligtum zum karolingischen Missionskloster - Neustadt am Main.
Das keltische Locoritum am Mainviereck, Seite 9 bis 20.

Meine Argumente:

ARGUMENT 1: Die Koordinaten von Locoritum, weit weg von Langenprozelten


* Die neue Koordinaten-Umrechnung der TU-Berlin für Locoritum, ergeben folgende
heutige Koordinaten: 49°50'40'' Nord (Breite) und 9°37'10'' Ost (Länge). Das ist in Marktheidenfeld, in der Nähe des Warema Mitarbeiterparkplatz am Nikolausweg.

* Im August 2010 wurde Lohr a. Main von der TU-Berlin (mit A. Kleineberg und ohne H.-J. Nüsse) als Locoritum publiziert. Neustadt wurde als potenzieller Kandidat erwähnt. Langenprozelten wurde nicht erwähnt.

* Am 21.12.2010 erschien im Main-Echo ein Artikel von Wolfgang Vorwerk über Locoritum.

* Langenprozelten wurde im Januar 2011 von der TU-Berlin (mit H.-J. Nüsse und ohne A. Kleineberg) als Locoritum im pdf Auszug des Germania Anzeiger veröffentlicht. Von mir nicht nachvollziehbar, und auch nicht logisch. Obwohl die umgerechneten entzerrten heutigen Locoritum-Koordinaten sehr weit weg von Langenprozelten sind. Noch weiter weg als Lohr. Lohr wurde nicht mehr erwähnt und Neustadt wurde auch nicht mehr als potenzieller Kandidat erwähnt, warum?

* Die Genauigkeit der entzerrten numerischen Koordinaten von Ptolemaios, so Andreas Kleineberg (ohne H.-J. Nüsse) in der zfv-Zeitschrift Heft 2/2011 (im Mai 2011), sind „10 bis 20 km bzw. 5‘ bis 10‘ für die einzelnen Orte“.
* Prof. Lelgemann (+ 2017) sprach am 29. März 2011 in Frankfurt an der Oder sogar von einer max. Genauigkeit von 15 km für die einzelnen Orte, die bei Ptolemaios aufgeführt sind.
* In Gudensberg, im April 2011, auch von einer max. Genauigkeit von 15 km für die einzelnen Orte.
* Und am 16. Juni 2011 sogar von 10 km. (Die Entzerrung des ptolemäischen Weltbildes, Deutschlandfunk)


* Die ehemalige Furt in Langenprozelten liegt 24,1 km Luftlinie bzw. 13‘ N entfernt von den umgerechneten Koordinaten für Locoritum, und erfüllt damit ÜBERHAUPT NICHT die Genauigkeits-Anforderungen von beiden Wissenschaftlern A. Kleineberg und Prof. Lelgemann.

* Der Klosterhof in Neustadt am Main liegt 10,1 km Luftlinie bzw. 5‘ N entfernt von den umgerechneten Koordinaten für Locoritum, und erfüllt damit VOLL die Genauigkeits-Anforderungen von beiden Wissenschaftlern A. Kleineberg und Prof. Lelgemann.

Die Quellen Nachweise für die Koordinaten-Umrechnung:

1. Das ursprüngliche Buch „GERMANIA UND DIE INSEL THULE“.
Andreas Kleineberg, Christian Marx, Eberhard Knobloch, Dieter Lelgemann, (ohne H.J. Nüsse).
Erschienen August 2010 + März 2011, WBG Darmstadt.
Lohr am Main ist angeblich Locoritum. (Neustadt a.M. war erwähnt als potentieller Ort). Langenprozelten ist nicht erwähnt!

2. Der Artikel „Die antike Karte von Germania des Klaudios Ptolemaios“.
Andreas Kleineberg, Christian Marx, Eberhard Knobloch und Dieter Lelgemann (ohne H.J. Nüsse).
Erschienen in der zfv-Zeitschrift Heft 2/2011 (Mai 2011).

3. Der Artikel „Germania magna – Ein neuer Blick auf eine alte Karte. Entzerrte geographische Daten des Ptolemaios für die antiken Orte zwischen Rhein und Weichsel“.
Hans-Jörg Nüsse, Christian Marx und Dieter Lelgemann. (ohne E. Knobloch & ohne A. Kleineberg).
Erschienen in GERMANIA Bd. 89 2011(2013), VERÖFFENTLICHT: 2019-09-27.
Langenprozelten am Main ist jetzt plötzlich Locoritum. (Lohr & Neustadt a.M. sind nicht mehr erwähnt).
Vorab als pdf-Auszug im Januar 2011 veröffentlicht.


ARGUMENT 2: Der Feldzug der Römer 6 n. C. nach Böhmen ging nicht von Mainz über Langenprozelten nach Marktbreit

* Der Markomannen Feldzug in Velleius Paterculus (römischer Zeitzeuge), Buch 2, 109 (5):
„Diesen Mann (Marbod) und diese Gegend (Böhmen) beschloss Tiberius Caesar im folgenden Jahr (6 n.C.) aus zwei verschiedenen Richtungen anzugreifen: Sentius Saturninus wurde beauftragt, durch das Land der Chatten hindurch eine Schneise in die zusammenhängenden Wälder Herkyniens zu schlagen und so mit seinen Legionen nach Boiohaemum zu marschieren - so lautete der Name des Gebietes, welches Maroboduus bewohnte. Er selbst machte sich auf, von Carnuntum (ca. 40 km süd-östlich von Wien) aus, welches eine Ortschaft des Königreiches Noricum war und jener Stelle am nächsten lag, seine Armee gegen die Markomannen zu führen“.

Meine Kommentare zum Feldzug von Sentius Saturninus:

* Kein einziges Rheinlager ist als Ausgangslager beim Feldzug von Sentius erwähnt (auch nicht Mainz)! Nur ein Winterlager, in der Nähe der Lippe-Quelle, ist als Startpunkt erwähnt.

* Die Anzahl der römischen Soldaten unter Sentius und unter Tiberius sind nicht erwähnt!

* Der Feldzug von Sentius ging, von den Winterlagern an der Lippe, durch das Land der Chatten (über Kassel), nach Böhmen.
Nicht entlang des Mains, nicht über Langenprozelten und nicht über Marktbreit!


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Mehr Details: Der Markomannen Feldzug 6 nC ging nicht über Langenprozelten und nicht über Marktbreit.
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ARGUMENT 3: Die Kategorien der TU Berlin für die Ptolemaios Orte. Am Beispiel von Locoritum. Keine Punkte für Langenprozelten.

Siehe dazu die zwei Tabellen rechts oben.
"Wo war Locoritum" und "Neustadt war Locoritum"
Man kann klar erkennen, dass Neustadt Locoritum war.


ARGUMENT 4: Römerlager Marktbreit, gebaut ab 7 n. Chr.

Zum Zeitpunkt des Römerfeldzug von Sentius Saturninus, im Jahr 6 n. Chr., existierte das neue 37 ha große Lager in Marktbreit für 1 Legion, noch gar nicht.


Der Baubeginn des 37 ha Lager war erst im Jahre 7 n. Chr., als Publius Quinctilius Varus ab 7 n. Chr. der Staatshalter von Germanien war.
Das Lager Marktbreit wurde nach der Varus-Schlacht, 9 n. Chr., von den Römern aufgegeben. Das Lager war nicht fertig gestellt, wurde nie von Soldaten benutzt, und wurde nach der Varus-Schlacht abgebrannt.


ARGUMENT 5: Der Name Locoritum = Die Furt im See

Der Name Locoritum hat einen keltischen Ursprung und heißt übersetzt Furt im See. (Gerhard Rasch, Dissertation 1949/50, Uni Heidelberg)
Das bedeutet, man sollte nach einem keltischen See, mit einer Furt im See, und weiteren keltischen Hinweise suchen, um den Ort zu lokalisieren!

Locoritum hat nichts mit einer Mainfurt und einem Fernweg, und mit Römern zu tun.
Siehe die zwei Tabellen rechts oben.




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Locoritum: Die Kategorien der TU Berlin für die Ptolemaios Orte. Am Beispiel von Locoritum.
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Locoritum: 22 Detail Argumente untermauern, dass Locoritum in Neustadt am Main war.
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Die Römer zogen bei Langenprozelten nicht über den Main! Und in Marktbreit waren sie auch nicht.
Die Römer zogen 6 n. Chr. bei Langenprozelten nicht über den Main!
Langenprozelten war nicht Locoritum! Die Kartenbasis ist vom GIS, Jung 2010. Modifikationen von mir: roter+grüner Text.
  Römerfeldzug zu Marbod 

Die Römer zogen bei Langenprozelten nicht über den Main! Und in Marktbreit waren sie auch nicht.
Die Römer zogen 6 n. Chr. bei Langenprozelten nicht über den Main!
Der Römerfeldzug 6nC ging vom Winterlager Anreppen, durch das Land der Chatten, zu Marbod nach Böhmen
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Kein Römerfeldzug über Langenprozelten! Und kein Römerfeldzug über Marktbreit.
Langenprozelten hat nichts mit Römern und Locoritum zu tun
Langenprozelten war nicht Locoritum! Marktbreit war nicht Bergium.
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Mainfranken war keltisches Kerngebiet
Kelten in Europa
Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Hessen
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