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  Locoritum 

Die neuen Kategorien für die Identifizierung von Locoritum, von der TU Berlin
Locoritum TU Berlin
Neustadt am Main erfüllt 5 von 6 Kategorien der TU Berlin für Locoritum. Die Erläuterung der Kategorien im Text unten.
  Locoritum 

Locoritum war in Neustadt
Locoritum war in Neustadt am Main
Neustadt erfüllt die Locoritum Genauigkeit Anforderungen der TU Berlin
  Locoritum 

Locoritum Fakten für Neustadt
Locoritum war in Neustadt am Main
Locoritum: 22 Detail Argumente untermauern, dass Locoritum in Neustadt am Main war.
  Die entzerrten geographischen Daten des Ptolemaios der TU Berlin am Beispiel von Locoritum 

Das keltische Locoritum – Wo sollte Locoritum, laut der TU Berlin, gewesen sein?

Im August 2010 (A. Kleineberg, C. Marx, D. Lelgemann, E. Knobloch, ohne H.-J. Nüsse), in der 1. Auflage des Buches „Germania und die Insel Thule“ (ISBN 978-3-534-23757-9), soll Locoritum noch Lohr der moderne Locoritum-Name (ohne Angabe von „bei“) gewesen sein.

In einem PDF-Auszug von Jan. 2011, des späteren Beitrags „Germania Magna – Ein neuer Blick auf eine alte Karte“, hat H.-J. Nüsse, C. Marx und D. Lelgemann, Langenprozelten als modernen Locoritum-Namen festgelegt! Auch ohne die Angabe von „bei“.

Die Begründung der TU Berlin, dass Langenprozelten Locoritum gewesen sein soll, war laut C. Marx und D. Lelgemann:
1. Der Zeitungsbeitrag von W. Vorwerk im Main Echo vom 21.12.2010:
„Verkehrsknotenpunkt zur Römerzeit“.
2. Der Beitrag von W. Vorwerk, im Wertheimer Jahrbuch 2010/11, Seiten 15–44, der erst Anfang 2012 erschien:
„Landwege vom römischen Mainz ins Lager Marktbreit unter besonderer Berücksichtigung von Untermain und hessischem Ried. Beitrag zur Wegeforschung in Mainfranken 10 v. Chr. bis 10 n. Chr.“
Im pdf Auszug von Januar 2011 wurde die Koordinaten-Umrechnung verbessert, die Kategorien der Identifizierung geändert und der moderne Name von 8 Orten geändert. Unter anderem wurde Lohr durch Langenprozelten ersetzt.

Die 2. Auflage des Buches „Germania und die Insel Thule“ (ISBN 978-3-534-24525-3), vom März 2011, soll laut dem WBG-Verlag, unverändert sein (https://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/32718/germania-und-die-insel-thule abgerufen am 11.07.2021).
Ich habe mir auch die Auflage 2 von März 2011 zugelegt. Nichts ist geändert zur Auflage 1.

Langenprozelten liegt jedoch außerhalb der Genauigkeitsangaben der TU-Berlin, wurde aber trotzdem im Januar 2011 von C. Marx und D. Lelgemann (mit H.-J. Nüsse) als moderner Locoritum-Name definiert.
Von mir nicht nachvollziehbar.

Meine Kommentare zu Langenprozelten und zu Marktbreit:

Langenprozelten ist NICHT Locoritum. Aus vielen Gründen. Siehe unter anderem, die 3 Tabellen links.

Aufgrund der vielen vorhandenen Fakten, muss Neustadt am Main, der Ort sein, der als Locoritum in der Geographike Hyphegesis (Handbuch der Geographie) von Klaudius Ptolemaios um 150 existierte!

Der Feldzug der Römer um 6 n.u.Z. ging nicht von Mainz über Langenprozelten und Marktbreit nach Böhmen. Er verlief vom Winterlager an der Lippe (Anreppen), durch das Land der Chatten, nach Böhmen.
Belegt von Velleius Paterculus, römischer Zeitzeuge bei dem Feldzug.

Nicht eine einzige Legion überquerte den Main in Langenprozelten!


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Mehr Details zum: Römerfeldzug 6 nC
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Und das Lager Marktbreit wurde nur für 1 Legion geplant. Es wurde nie fertigstellt und wurde nie von römischen Soldaten genutzt. Wissenschaftlich belegt durch Dr. Thomas Völling (Archäologe).

Nicht eine einzige Legion hielt sich im Lager Marktbreit auf!


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Mehr Details zum: Römerlager Marktbreit
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In der Tabelle „Koordinaten und Identifizierungen der antiken Orte und Geländemarken“ findet man 137 antike Namen.
Es gibt 3 Gruppen.


Bei 9 antiken Namen findet man keine Angaben für den modernen Namen.
Bei 60 modernen Namen, findet man ein „bei“ vor dem Namen.
Und beim Rest der 74 Namen, ist der moderne Name ohne die Angabe „bei“. Man denkt, das ist der moderne Ort. Dem ist aber nicht immer so.

Man findet in der Liste auch Orte, die außerhalb der Genauigkeitsangaben der TU-Berlin liegen.
Helfen würde, wenn man den tatsächlichen Ortsnamen, der entzerrten geographischen Daten, auch noch auflisten würde.

Im Fall Locoritum, verbirgt sich hinter den neuen umgerechneten Koordinaten im GERMANIA ANZEIGER von 49°50'40'' Nord (Breite) und 9°37'10'' Ost (Länge), der Ort Marktheidenfeld, in der Nähe des Warema Mitarbeiterparkplatz, am Nikolausweg.
Und Langenprozelten, die Fähre, liegt 23,6 km bzw. 19‘ N, vom Ort in Marktheidenfeld entfernt.

„Die Genauigkeit der entzerrten numerischen Angaben des Ptolemaios erweisen sich als erstaunlich hoch. Sie liegt in der Regel bei 10 bis 20 km bzw. 5‘ bis 10‘ für die einzelnen Orte“,
so Andreas Kleineberg (TU-Berlin).
Prof. Lelgemann von der TU-Berlin sprach bei einem Vortrag in Gudensberg, am 16. April 2011, sogar von einer max. Genauigkeit von 15 km.




Die neuen (Germania Anzeiger) Kategorien der Ort-Identifizierung, von der TU-Berlin, sind:
A = Identifizierung anhand archäologischer Informationen.
B = Identifizierung anhand des Barrington-Atlas.
H = Identifizierung anhand historischer Informationen.
K = Identifizierung durch Transformation der antiken Koordinaten.
S = Identifizierung aufgrund der Siedlungs- oder Namenskontinuität.
T = Identifizierung anhand topographischer Gegebenheiten.

Die alten (Buch-Auflage 1+2) Kategorien der Ort-Identifizierung, von der TU-Berlin, waren:
s = sicher
w = wahrscheinlich
u = unsicher

Lohr wurde als unsicher (u) bewertet.



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