Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
Aus Münnerstadt
Abt Benedikt Lurz 1763-1788
   

In der Pfarrkirche
Epitaph des Abt Kilian Knecht 1561-1576
   

Aus Karbach
Abt Georg Ehalt 1619-1635
   

Aus Münsterschwarzach
Abt Placidius Reich 1733-1763
   

Aus Karlstadt, der letzte Abt.
Abt Johanna Baptist Weigand 1788-1803
  Die Äbte und Administratoren des Klosters 

Neue Bilder eingefügt und Daten geändert am 12.03.2005 (Abt Nr. 11: Dietho anstatt Johannes).
Aktualisiert 30.03.2013

Die Reihenfolge der Neustädter Äbte wurde bereits mehrfach veröffentlich.
Im/In:

+ Catalogus Abbatum Monasterii Neostadii, eine Handschrift von Abt Bernhard Krieg aus dem Jahre 1724.

+ Benediktiner-Abtei Neustadt am Main, Johann Adolph Kraus, Würzburg, 1856

+ Klosterbuch der Diöcese Würzburg – I. Band, Georg Link, Würzburg, 1873

+ Die Äbte von Neustadt am Main, Ludwig Weiß, 1968

+ Die Äbte des Klosters Neustadt am Main im Mittelalter, Heinrich Wagner, 1984

+ Urkundenbuch der Bischöfe und des Domkapitels von Verden, Band 1, Arend Mindermann, Stade, 2001

 

Die unten aufgeführte Liste basiert auf den oben aufgeführten Quellen und wurde von Heinrich Wagner 1984 in den WDGB 46 veröffentlicht..

 

Erklärungen:

?             hinter dem Namen, eine Tätigkeit als Abt von Neustadt kann momentan nicht nachgewiesen werden.

(xxxx)      Jahreszahlen in Klammern, wenn sie nur im Catalogus Abbatum überliefert sind.

[KW]       Zusätzlich aufgeführt von Klaus Weyer

[LW]        Zusätzlich aufgeführt von Ludwig Weiß

o.T.         Ohne Tagangabe

 

 

Nr.

Abt bzw. Administrator

Jahr

Sonstiges

1

Abt Burkard/Burkhard ? [KW]

738-742

Klosterzelle Rorlach.
Detailinfos auf sep. Seite.

2

Abt Megingaud ? [KW]

742-769

Klosterzelle Rorlach. Von 754-769 gleichzeitig Bischof von Würzburg

2

Abt Megingaud (Megingoz)

769-783 Sep26

Stifter der Abtei Neustadt, vorher 2ter Bischof von Würzburg. Gestorben am 26. Sept. 783.
Detailinfos auf sep. Seite.

3

Abt Walderich/Waltrich

783/4-(796)

Danach Abt im Kloster Murrhardt. Gestorben 9. Nov. ?

4

Abt Liutrit ?

(796)-802 Feb27

795 bis 27. Februar 802? Bischof von Würzburg

5

Abt Anselmus/Anselm

(803)-(810) Feb7

 

6

Abt Spatto

(810)-(823) Mär29/30

Zugleich Abt in Amorbach und Bischof von Bardowick / Verden an der Aller

7

Abt Tancho/Tanco/Dango

(823)-vor 829, ? Dez16/17

Zugleich Abt in Amorbach und Bischof von Bardowick / Verden an der Aller

8

Abt Harud

?-829 Jul15/17

Zugleich Abt in Amorbach und Bischof von Bardowick / Verden an der Aller

9

Abt Gotwald/Gotebaldus/Gozwald/Gozbald ?

(829)-842? (855) Sep20

Laut Fries mit Megingaud verwandt .
Abt zu Neustadt und später auch Niederaltaich bei Deckendorf in Bayern.
Erzkanzler König Ludwig des Deutschen.
842-855 Bischof von Würzburg auf Veranlassung König Ludwig II.

10

Abt Witgar ?

Abt von Ottobeuren (?);

Bischof von Augsburg

(855)-(887) Jun11

 

11

Abt Dietho/Diet/Diot [LW]

908-(932)

Nach 2 Jahren als Abt fielen die Hunnen (Ungarn) in Würzburg ein.
Bischof v. Wü von 908 – (932).

12

Abt Bernadus/Bernhard

?-1000 Apr10, ? Feb3

993 bekommt Bischof Bernward von Würzburg die Abtei durch eine gefälschte Urkunde in seine Gewalt. Fragmente der Grabplatte von Abt Bernhard wurden 1960 und 1977 gefunden.

13

Abt Heimirad/Emeradus

?-vor 1033 Sep17

 

14

Abt Ratold/ Radoldus

?-um 1060 Okt24

 

15

Abt Rutmarus

?-um 1060 Dez28

 

16

Abt Eggebertus/Ekkebert/Egbert

?-1077 Nov25

Aus der Gorzer Reformbewegung stammend.
Zugleich Abt von Münsterschwarzach und St. Burkhard in Würzburg bzw. Lambach.

17

Abt Adelgarus/Adelger

?-1095 o.T.

Zuerst Abt in Ellwangen / Würtbg., dann in Neustadt und schließlich in Bleidenfeld / Hessen.
Unter ihm Baubeginn der romanischen Abteikirche St. Maria und Martin.

18

Abt Sigeboldus

?-1106 Mär5

Auch Abt von Melch und Lambach

19

Abt Adelgarus/Adelger

?-1115 o.T.

2. Abbatiat

20

Abt Richardus I.

?-1150 o.T.

1148 Streit mit Marquardt v. Grumbach, der die Burg Rothenfels widerrechtlich auf Neustädter Grund baute.

21

Abt Berebardus/Berward I.

1157-(1166/67) Mär14

Wahrscheinlich verwandt mit dem würzburgischen Ministerialen Berward v. Eußenheim. Das Testament Berwards von 1164 ist die erste erhaltene, von einem Neustädter Abt ausgestellte Urkunde.

22

Abt + Adm. Reginhardus / Reginhard von Abenberg [KW]

1166/67-1182

Verwandt mit den Grafen von Wertheim und Henneberg.
Abt Cellula Abenberg bis 1150
Abt von Bronnbach 1151-1166.
Bischof von Würzburg 1171-1186.
Detailinfos auf sep. Seite.

23

Abt Hoholdus

1182/83-1192 o.T.

 

24

Abt Richardus II

?-(1213) Aug29

Ältestes erhaltenes Abtsiegel von 1213.

25

Abt H.

(1213)-1214 Jan26

 

26

Abt Bernardus/Berward II.

?-1232 Okt o.T.

 

27

Abt Tragebotho

?- 1245 Sep11

 

28

Abt Konrad I. von Gelnhausen

?-1251 o.T.

Ein großer Wohltäter der Abtei.

29

Abt Konrad II.

?-1269 o.T.

1264, unter ihm Gründung der Propstei Einsiedel.

30

Abt Konrad I. von Gelnhausen

?-(1279) Okt19

1273, auch urkundlich als Abt von Seligenstadt am Main erwähnt. Provisor von Schmerlenbach.

31

Abt Waltherus

(1279)-1283 Feb28

 

32

Abt Trutwinus

?-1294 Dez29

 

33

Abt Richolfus

?-1306 Feb28

 

34

Abt Heinrich II. Blümelein

1306-1311 Okt25

Aus einem Rittergeschlecht, das im Waldsassengau reich begütert war und in Würzburg große Bedeutung hatte.

35

Abt Johannes I.

?-1316 Jul12

 

36

Abt Wolfram von Dünnfeld (Thunfeld, Tüngfeld)

?-1357 Mai4

Vermutlich aus dem nach Thunfeld bei Schlüsselfeld benannten Rittergeschlecht, das mehrere Würzburger Domherrn stellte.

37

Abt Gottfried von Rieneck

Schismatisch ab 1384 Juni4

1357 Aug27-1386 Jul7/8

Er stammte aus dem Geschlecht der Voit von Rieneck.
Das Kloster befand sich zu seiner Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
1384 abgesetzt vom Gegenpapst Clemens VII.
Gestorben 1386

38

Abt Johannes II. gen. Bock

Schismatisch ab 1384 Juni4

1386 Jun4-?

1384 eingesetzt vom Gegenpapst Clemens VII.

39

Abt Johannes III. Huttener /Hutner

1386-(1406) Okt7

Abt von Hutten wurde die Verwaltung abgenommen und auf mehrere Jahre dem Propste von Triefenstein übergeben.

40

Abt Johannes IV. von Weiler

(1406)-(1425) Feb15

Aus einem Adelsgeschlecht östlich von Aschaffenburg.
Er war vor der Abtwahl Propst von Einsiedel.

41

Abt Johannes V. von Gebsattel

1425 Sep24-(1432) Jul24

Er war einmal Visitator der Benediktinerklöster im Bistum Würzburg.

42

Abt Nikolaus von Königsfeld

(1432)-1438 Aug 6/19

Schlechter Wirtschafter für das Kloster.
Großer Verschwender, versetzte Bewegliches und Unbewegliches, sogar Insel, Stab und Kelche. Er wollte nicht einmal seinem Beichtvater am Sterbebett eröffnen, wo er alles versetzt hatte.

43

Adm. Konrad Haud

(1438)-1444 Jun1

Administrator.
War zugleich Pfarrer und Probst in Retzbach.
War 1449 Prior von Neustadt.

44

Adm. Martin von Ottersbach

(1444)-(1448)

Administrator.
War vormals Mönch der Benediktinerabtei St. Stephan in Würzburg.

45

Abt Johannes VI. von Rottenhausen

(1448)-(1460) Sep14

Erfolgreicher wirtschaftlicher Aufschwung.

46

Abt Heinrich III. Schultheiß

(1460)-(1470)

Erster bürgerlicher Abt.
War ehedem Prior. Da ihm Last und Amt zu schwer dünkte, resignierte er auf die Abtei.

47

Abt Johannes VII. Mager

(1470)-1483 Mai7

War vorher Propst und Pfarrer in Retzbach.

48

Abt Eberhard Bayer

1483-1489 Dez24

Er war der letzte Propst in Einsiedel.

49

Abt Johannes VIII. Militorius
aus Külsheim

1490-1503 Okt 19

 

50

Abt Adam Haber
aus Lohr

1503-1512 Jun25

 

51

Abt Johannes IX. Gressmann
aus Wertheim

1512-1513 Nov11

 

52

Abt Jodockus Steigerwald
aus Arnstein

(1514)-1534 Apr17

21.4.1525 Plünderung der Abtei im Bauernkrieg.
Die Mönche waren auf die Burg Rothenfels geflohen.
Behob nach Möglichkeit die Schäden des Bauernkriegs.

53

Abt Konrad Lieb
aus Amorbach

1534-1554

War 1526-1534 Pfarrer in Rothenfels.
Baute das Kloster nach den Verwüstungen des Bauernkrieges wieder auf und sorgte sich um die Einkünfte und Rechte des Klosters.

54

Abt Johannes Fries

1554

Ihm wurden 43 Fragen vorgelegt, wobei 24 Antworten als ketzerisch, irrtümlich und verführerisch bezeichnet wurden.
12 Wochen nach der Wahl floh er aus Neustadt und wurde evangelischer, dann reformierter und schließlich zwinglianischer Pfarrer an verschiedenen Orten in Baden Würtemberg..

55

Abt Heinrich von Jestetten

1556-1561

Kam aus dem Kloster Murbach im Elsaß.
Ein unruhiger Geist, der in vielen Klöstern, aber nie lange, tätig war.
Wurde vom Bischof zum Abt bestimmt, da 1556 das ganze Klosterpersonal nur aus den 2 Conventualen Prior Kilian Knecht und Valentin Happ bestand.
Das Klosterarchiv wurde 1558 auf Befehl des Fürstbischof nach Würzburg geschafft.
Großer Verschwender, Härte gegen seine Mit
brüder und unenthaltsames Leben.
Wurde 1561 mit 200 Fl. jährliches Leibgeding (Rente) abgefunden und verließ das Kloster.
Er starb als Abt von Banz am 21.4.1575.

56

Abt Kilian Knecht
aus Retzbach

1561-1576

Priesterweihe am 14.3.1551.
Unter Abt Kilain Knecht begannen die sich über zwei Jahrhunderte hinziehenden Streitigkeiten mit dem Würzburger Fürstbischof wegen Wildbann und Jagdgerechtigkeit des Kloster Neustadt im Spessart.

57

Abt Christophorus Caseus
aus Amorbach

1576-1586

Priesterweihe am 24.5.1567.
Beschaffte eine große Kreuzigungsgruppe.
Fürst Löwenstein verschenkte sie 1836 nach Roden.
Sie steht dort heute noch im Friedhof.

Sein Wappen befindet sich links in der Mauer am Kriegerdenkmal.

58

Abt Martin Knödler
aus Alldorf bei Schw.Gemünd

1586-1615

Priesterweihe am 28.5.1575.
1577-1583, Pfarrer und Propst in Retzbach.
Er weigerte sich die Kirche zu renovieren und damit das Kloster mit hohen Schulden, 20.000 FL., zu belasten.
Abt Knödler wurde durch Bischof Julius Echter abgesetzt.
Darüber verbittert und krank geworden, starb er am 12.8.1615.

59

Adm. Valentin Minor
aus Rothenfels

1615-1619

Wurde 1548 in Rothenfels geboren.
Priesterweihe am 19.9.1573.
Pfarrer in Rothenfels 1588-1595.
War Prior und wurde von Bischof J. Echter als Administrator eingesetzt.
Nahm 20.000 Fl. Schulden für die Kirchenrenovierung auf. Die Schuldenlast drückte über 100 Jahre auf das Kloster.
Kämpfte gegen den Hexenwahn.
1618, Anfang des 30-jährigen Krieg.

60

Abt Georg Ehalt
aus Karbach

1619-1635

1566 in Karbach geboren.
Minderte durch gutes Wirtschaften merklich die Schulden des Klosters.
Am 21. Oktober 1633 übernahmen die Schweden das Kloster. Abt Georg Ehalt floh nach Zellingen, starb dort und ist in der Wallfahrtskirche in Retzstadt begraben.

61

Georg Frick
aus Rothenfels

1635-1636

1596 in Rothenfels geboren.
1626-1629 Pfarrer in Rothenfels.
1630-1635 Administrator der würt. Abtei Murrhardt.
1635, Pest in Neustadt, 6 von 12 Mönchen sterben.
Starb selbst am 22.9.1636, hatte jedoch die Abtweihe noch nicht erhalten.

62

Abt Johannes Eckhardt
aus dem Eichsfeld

1636-1648

Geboren um 1606 in Geismar bei Heiligenstadt.
Studium in Würzburg und Priesterweihe am 21.9.1630.
1632-1635 Pfarrer in Karbach.
1635 Administrator in Murrhardt.
Am 6. August 1637 überfielen 100 Kroaten das Kloster. Der Verlust betrug mehr als 1000 Fl.
1638 Abtsweihe.
1642 verwüsteten Franzosen das Kloster, über 2000 Reichstaler Schaden.
Am 12. Fe
bruar 1648 besetzten Franzosen das Kloster für 14 Tage. Der Abt floh nach Rothenfels und starb dort am 24. Februar mit erst 42 Jahren. In der Mitte der dortigen Kirche erhielt er sein Grabmal.
Sein Abtzeichen befindet sich an der Frontseite des Pfarrhauses.

63

Abt Baltasar Stumpf
aus Fladungen

1648-1652

1603 in Fladungen geboren.
Priesterweihe am 29.5.1627.
1635-1636 Pfarrer in Altenmünster.
1648, Ende des 30-jährigen Krieg.

Am Tage seiner Abtwahl, 4.7.1649, wurde auch die renov. Klosterkirche durch Bischof Melchior Söllner neu geweiht..

64

Jakob Weck
aus Ebenhausen bei Bad Kissingen

1652-1656

Studium in Würzburg.
Priesterweihe am 27.2.1638.
1639-1645 Pfarrer in Steinfeld.
1645-1650 in Rothenfels.

Hatte nicht die Abtsweihe empfangen.

65

Abt Bernard Hölein
aus Hasfurt

1656-1686

1629 in Haßfurt geboren.
War bei seiner Wahl zum Abt erst Diakon und noch im Studium.
Sein gütiges und demütiges Wesen wird besonders gerühmt.
Stellte vieles nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg wieder her, hatte jedoch mit großem Geldmangel zu kämpfen, weshalb er mehrere Güter verkaufen mußte.

66

Abt Maurus Dürr
aus Rothenfels

1686-1696

1643 in Rothenfels geboren.
17.12.1667 Priesterweihe.
1672-1682 Pfarrer und Propst in Retzbach.
1682-1686 Prior.
Seine äbtliche Regierung war anfangs gut, ließ aber mit der Zeit zu wünschen ü
brig.
Wegen Verschwendung und Unsittlichkeit erhielt er innerhalb von 9 Monaten 12 Bisitationen.
1695 wurde Guido Bach als Verwalter eingesetzt.
Wurde am 11.1.1996 abgesetzt, starb am 28.5.1697.

63

Giudo Bach
aus Lohr

1696-1703

1651 in Lohr geboren.
Studium in Würzburg.
Priesterweihe am 3.4.1677.
1682-1685 Kurator in Pflochsbach.
1685-1695 Pfarrer und Propst in Retzbach.
1695 Prior und Administrator der Abtei.
Viel Lob wegen seiner Frömmigkeit und guter Haushaltung von den Klosterannalen.

64

Abt Bernhard Krieg
aus Eußenhausen

1703-1729

1668 in Eußenhausen bei Mellrichstadt geboren.
Studium in Würzburg.
Priesterweihe am 20.12.1692.
1698-1703 Pfarrer in Karbach.
War ein Mann des Gebets und der geistlichen Sammlung.
Trug die 100-jährige Schuldenlast, verursacht durch Bischof Julius Echter, ab.
Unter ihm 20 Conventualen in der Abtei.
Er baute in Neustadt, Pflochsbach, Waldzell, Ansbach ...
Detailinfos auf sep. Seite.

65

Abt Kilian Kneuer
aus Mellrichstadt

1729-1733

1675 in Mellrichstadt geboren.
Priesterweihe am 19.12.1699.
Prior und Novizenmeister ab 1703.
1712-1729 Pfarrer und Propst in Retzbach.
Er ließ die hl. Leiber von Peregrin und Aurelian aus den Katakomben von Rom nach Neustadt
bringen.

66

Abt Placidus Reich
aus Klosterschwarzach

1733-1763

1695 im Dorf Münsterschwarzach geboren.
Priesterweihe am 23.12.1719.
Novizenmeister 1722.
Prior 1723.
Baute das fertig was Abt Krieg nicht vollenden konnte.
War sehr um den inneren Ausbau der Abtei bemüht, schickte die jüngeren Mönche zu weiteren Studien auf Universitäten und vermehrte beträchtlich die Klosterbibliothek.
Gegen Ende wurde ihm Nachlässigkeit vorgeworfen.
Mehrere Bisitationen fanden dann statt.
1763 zum Rücktritt gezwungen und 1764 gestorben.

67

Abt Benedikt Lurz
aus Münnerstadt

1763-1788

1708 in Münnerstadt geboren.
Priesterweihe 1733.
Novizenmeister 1743.
1759-1763 Pfarrer und Propst in Retzbach.
Seine Milde, Klugheit und Frömmigkeit wird gerühmt.
Er starb am 29. Oktober 1788.

68

Abt Johanna Baptist Weigand
aus Karlstadt

1788-1803

1749 in Karlstadt geboren.
Priesterweihe 1773.
1773-1788 Kaplan in Retzbach.
Am 10. Dezember 1788 gewählt.
1795 wurde der Streit mit dem Hochstift Würzburg durch einen Vergleich beendet.
Am 19. Juli 1796 überfielen Franzosen das Kloster, der Abt mit den meisten Mönchen floh.
1800, Franzosenüberfall, nur der Abt flüchtete nach Sachsen.
1803 Auflösung des Klosters.
Zog sich nach Karlstadt zurück und starb am 26.2.1818.
Sein Abtzeichen befindet sich am Klosterhof in Erlach, in Einsiedel/Spessart und an einer Kirchenbank in der Kirche St. Gertrud.

 

 

Bisher nicht einzuordnende Äbte:

Johannes 920?                  [LW]

Manegold                             [HW]

Ratold/Radoldus                [LW] [HW]

Werenhardus                      [LW] [HW]

 

 

 

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Diese Abtsbilder sind im ehemaligen Kapitelsaal an den Wänden zu sehen
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