Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
Bischof Friedhelm Hofmann zum ersten mal in Neustadt am Main. Foto Martina Schneider
Von links: Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner, die Kongregationspriorin Schwester Dagmar Fasel, Bischof Friedhelm Hofmann, Prälat Karl Rost und Neustadts Pfarrer Alkuin Mahr beim 100-jährige Jubiläum der Missionsdominikanerinnen in Neustadt am Main
   

   

   

   

  100 Jahre Jubiläum - Missionsdominikanerinnen in Neustadt am Main  

Erstellt am 27.05.2009


Artikel aus der Mainpost von Martina Schneider bez. dem Jubiläum

100 Jahre Missionsdominikanerinnen in Neustadt am Main am Samstag den 23. Mai 2009.

 

 

Zuversichtlich zum Jubiläum.

Missionsdominikanerinnen feiern 100 Jahre Kloster St. Josef mit einem Fest.

 

Das Jubiläum 100 Jahre Missionshaus St. Josef in Neustadt feierten die Missionsdominikanerinnen der Heiligen Katharina von Siena von Oakford/Natal, Südafrika, am Samstag zusammen mit 150 geladenen Gästen.

 

„Diese 100 Jahre waren eine aufregende, turbulente und sich verändernde Zeit“, sagte Bischof Friedhelm Hofmann in seiner Predigt beim Festgottesdienst in der Abteikirche, der von afrikanischen Rhythmen des Missio Chors aus Würzburg begleitet wurde. „Die Missionsdominikanerinnen verstehen ihre vielfältigen Berufungen und die unterschiedlichen Aufgaben, die ständige Veränderungen nach sich ziehen.“ Der Bischof wünschte sich, dass viele Frauen auch in unserer Zeit ihre Berufung zum Ordensleben wahrnehmen und leben.

 

Ihre persönliche Verbindung zu Bischof Hofmann erklärte die Kongregationspriorin der Missionsdominikanerinnen, Schwester Dagmar Fasel beim Festakt im Saal des Reha-Zentrums St. Michael: „Wir sind beide mit Kölnisch Wasser getauft, beide in Köln-Hohenlind geboren aber er ist ein Jahr älter als ich.“ Die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen habe man extra vorgezogen, da Neustadts Pfarrer Alkuin Mahr bald in Ruhestand gehe, scherzte Fasel. Fasel begrüßte ihre Mitschwestern aus Deutschland, Europa und Übersee, die zum Festakt angereist waren und zitierte aus den Aufzeichnungen des ehemaligen Neustadter Pfarrers Riedmann und Lucy Bader, der „ersten Kundschafterin“ der Dominikanerinnen in Neustadt.

 

Schwester Dr. Benedikta Hintersberger, die Priorin von St. Ursula in Augsburg, erklärte, wie die Anfänge in Neustadt mit den Dominikanerinnen in Augsburg zusammenhängen. „Ordensfrauen vernetzen, begleiten und stärken sich. Sie lernen mit den Augen der Frauen die Heilige Schrift lesen und verkünden Gottes Wort in der Frauensprache auch Brüdern, die uns zuhören.“ Die Schwestern, die vor 100 Jahren die Pioniere in der Neustadter Kongregation waren, wagten das christliche Armsein und vertrauten mit Mut, Weitblick und „einem Schuss leichten Sinnes“ auf das Vertrauen zu Gott. „Die Menschen mögen auch in den nächsten 100 Jahren hierher kommen und den Sinn der göttlichen Gelassenheit mitnehmen, wünschte sich die Priorin von St. Ursula.

 

Bei Dominikus stand nicht die „Zusammenführung einer schlagkräftigen Truppe“ im Vordergrund sondern eine Frauengemeinschaft, die respektvoll miteinander und den Anderen umzugehen vermochte, erklärte Pater Manuel Merten OP, Prior des Dominikanerklosters Düsseldorf. Dominikus habe auch Frauen für das Predigtwerk und den Respekt im Umgang mit Menschen begeistert. „Wenn hier gefeiert wird gibt es viele gute Gründe mitzutun: Weibliche Aufmerksamkeit, dominanzfreier und respektvoller Umgang mit Andern – dafür sollte jeder Mann und jede Frau den Missionsdominikanerinnen zujubeln.“

 

Die Aufgabe der Missionsdominikanerinnen war es, Brücken zu schlagen zu Menschen unterschiedlicher Herkunft, Rasse und Nation, sagte Pater Dr. Johannes Brunnenberg OP, Provinzial der Dominikanerprovinz Teutonia. „Die Missionsdominikanerinnen haben die Barmherzigkeit Gottes in ihren Werken bezeugt.“

 

Das segensreiche Wirken würdigte Martin Pfriem. „Ihr 100-jähriges Wirken ist des Merkens wert“, erklärte der Caritasdirektor.

 

Nach über zwei Stunden Festakt übergab Schwester Dagmar das letzte Wort an Eberhard Sinner. Der Landtagsabgeordnete sagte: „Durch das Kloster Neustadt wurde unser Spessart besiedelt. Hier wurde ,ora et labora' gelebt.“ Sinner ermutigte die Ordensfrauen, das segensreiche Wirken in Neustadt fortzusetzen und auch in Zukunft neue Wege zu gehen.

 

 

 

Ein Bogen der Geschichte

Pater Dufner gestaltet Relief zum Jubiläum

 

Loben, Segnen, Predigen – einen Leitspruch der Missionsdominikanerinnen hat Pater Meinrad Dufner OSB aus Münsterschwarzach in seinem Relief verankert, das er zum 100-jährigen Bestehen der Missionsdominikanerinnen vom Kloster St. Josef in Neustadt angefertigt hat.

Die Kupferarbeit wurde am Seiteneingang des Klosters gleich neben dem Haupteingang zur Neustadter Pfarrkirche St. Michael und St. Gertraud angebracht. „100 Jahre Missionsdominikanerinnen bedeutet 100 Jahre Verbundenheit mit der Abtei Münsterschwarzach“, sagte Pater Meinrad bei der offiziellen Einweihung im Rahmen der Jubiläumsfeier der Missionsdominikanerinnen am Samstagnachmittag.

 

Gut einen Monat hat der 63-jährige Bildhauer zusammen mit seinen fünf Mitarbeitern aus der Goldschmiede der Benediktinerabtei Münsterschwarzach daran entworfen, gefeilt, gehämmert und gestaltet. Das Relief beziehe sich auf das ehemalige Benediktinerkloster und das Kloster der Missionsdominikanerinnen mit weltweitem Auftrag, erklärte Pater Meinrad den Anwesenden. „Hier stand einmal der Kreuzgang des Benediktinerklosters und die Tafeln stellen die Bogen dieses Kreuzganges dar.“

 

Die Bogen erinnerten an das ehemalige Kloster. Der abgeschnittene Baum im Relief mit dem Heiligen Dominikus zeige, dass dort mit dem Kloster der Dominikanerinnen (angedeutet in den drei Giebeln der Klosterkapelle) ein „neuer Reißer“ austreibe der sich der Welt annehme, erklärte der Benediktinermönch die Arbeit, die aus zehn Quadratmeter, 22 Millimeter dickem Kupferblech gehauen worden war.

 

Den Dominikus habe er mit Absicht „ohne Gesicht“ gearbeitet, weil „jeder Heilige eine Lichtberechung Gottes ist.“ Es sei der Gedankenweg und der Wunsch gewesen, dass das Relief eine „gute Patina“ bekomme und beide, Benediktiner und Dominikanerinnen immer besser würden, wünschte sich Pater Meinrad.

 

 

 

Zeittafel

 

14. Mai 1909: Drei Dominikanerinnen legen unter Leitung von Schwester Lucy Bader im ehemaligen Sommerhaus des Abtes, das nach der Säkularisation dem Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg gehörte, den Grundstein zur Ausbildung junger Missionarinnen in Deutschland.

 

Herbst 1909: Die Schwestern siedeln um in das ehemalige Rentamt (damals ebenfalls im Besitz des Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg) und unterstellen dieses erste kleine Kloster dem Patronat des Heiligen Josef. Sie nennen es Missionshaus St. Josef, Neustadt am Main.

 

1924: Die Dominikanerinnen eröffnen am Volkersberg/Rhön das Herz-Jesu-Missionshaus. Dort werden Kandidatinnen aufgenommen, die hernach ihr Postulat und Noviziat in Neustadt absolvieren, bevor sie in die Mission nach Südafrika ausgesandt werden.

 

1959 bis 1970: Die Dominikanerinnen betreuen den Kindergarten der Gemeinde Neustadt, arbeiten in der Pflege und Krankenbetreuung sowie in der Pastoral- und Gemeindearbeit in Neustadt und Umgebung.

 

1. Juli 1960: Die Mauerreste der am 26. Mai 1857 bis auf die Grundmauern abgebrannten Klostergebäude werden gesprengt. An gleicher Stelle wird mit dem Neubau des heutigen Missionshauses St. Josef begonnen.

 

3. März 1962: Bischof Josef Stangl weiht das neu gebaute Kloster Missionshaus St. Josef ein.

 

1974 bis 1977: Mit dem Diözesan-Caritasverband Würzburg planen die Dominikanerinnen das Haus St. Michael, ein Rehabilitationszentrum für psychisch kranke und behinderte Menschen. Es wird 1977 eröffnet. Auch dort übernehmen die Dominikanerinnen Teile der sozialpädagogischen Arbeit und Leitungsaufgaben.

 

 

 

„Mutige Frauen – starker Glaube“

Schwester Dagmar Fasel OP über das gemeinsame Leben im Kloster, nötige Flexibilität und neue Herausforderungen

 

Zum 100. Jubiläum des Missionshauses St. Josef in Neustadt sprachen wir mit der Kongregationspriorin der Missionsdominikanerinnen der Heiligen Katharina von Siena von Oakford/Natal (Südafrika), Schwester Dagmar Fasel OP, über die Mission und die Aufgaben der Ordensfrauen früher und heute.

 

Frage: Waren die jungen Ordensfrauen früher anders als heute? SCHWESTER DAGMAR:

Mutige Frauen – starker Glaube, das Motto unseres Jubiläums soll unsere Dankbarkeit und Verehrung ausdrücken, denn es waren mutige Frauen mit einem starken Glauben, die diesen Weg gegangen sind. Diese jungen Ordensfrauen damals hatten Mut und Gottvertrauen und haben sich die an sie gestellten Aufgaben zu Eigen gemacht und als ihre eigene Sendung, ihre Berufung, ihren Lebensweg angesehen. Sie haben aus diesem Bewusstsein und dieser Erfahrung heraus ihr Leben gelebt für den Dienst, den Menschen zu helfen.

 

Wie wurden die Ordensfrauen in Neustadt aufgenommen? SCHWESTER DAGMAR:

Sicher erst einmal mit Erstaunen. Die ersten Dominikanerinnen kamen hierher durch die Vermittlung der Dillinger Franziskanerinnen. In der Anfangszeit hier in Neustadt lebten unsere Mitschwestern bitterarm. Sie hatten den Kindergarten eröffnet und von dem gelebt, was sie im Garten anbauten und das auch verkauft.

 

Wann war die Hochzeit für die Mission? SCHWESTER DAGMAR:

Der große Aufbruch in die Mission war Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte der 1960er Jahre hinein. In der ersten Zeit nach der Gründung des Missionshauses St. Josef im Jahr 1909 haben sich hier etwa 67 junge Frauen beworben, um in die Mission nach Südafrika zu gehen. Nach 1910 traten 405 Schwestern in Neustadt in den Orden ein.

 

Wann und wodurch kam der Einbruch zustande, dass nicht mehr so viele Frauen in den Orden eintraten? SCHWESTER DAGMAR:

Ende der 1960er Jahre, als junge Frauen soziale Einsätze außerhalb kirchlicher Institutionen und weltweit machen konnten, trat das soziale Engagement in den Vordergrund und der religiöse Aspekt ging zurück. Natürlich spielen auch noch andere Aspekte eine Rolle. So waren früher sechs bis acht Kinder in einer Familie keine Seltenheit; da war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mädchen einen Ordensberuf ergreift, viel größer.

 

Was ging vom Missionshaus St. Josef in Neustadt aus? SCHWESTER DAGMAR:

Anfangs war die Grundausbildung für den missionarischen Einsatz in Neustadt. Das stellte sicher, dass sich die Frauen eingewöhnen und eine Ausbildung für die Missionsarbeit absolvieren konnten. Außerdem sollten die Frauen eine Probezeit haben, um herauszufinden, ob der geistlich missionarische Weg ihr Weg war. Wenn eine Frau in Neustadt eingetreten ist und die Grundausbildung absolviert hatte, ging sie mit ziemlicher Sicherheit nach Südafrika. 1924 hatten wir zwar auch auf dem Volkersberg Möglichkeiten zur Missionsausbildung, aber nach und nach wurde Neustadt zum Hauptausbildungszentrum.

 

Wofür steht das Missionshaus St. Josef heute? SCHWESTER DAGMAR:

Ende der 1990er Jahre wurde das 1960 erbaute Kloster in mehreren Abschnitten umgebaut und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Die meisten Missionsdominikanerinnen verbringen ihren Lebensabend in Neustadt. Einige der Schwestern hier arbeiten derzeit im pastoralen Dienst und im Rehazentrum. Neustadt ist der Provinzsitz für Deutschland. Außerdem begleiten wir Menschen geistlich und in besonderen Lebenslagen.

 

Welche Aufgaben hatten die Schwestern in den Missionsgebieten? SCHWESTER DAGMAR:

In der Mission in Südafrika haben wir in den Gebieten, in denen wir tätig waren, Schulen und Krankenhäuser aufgebaut. Mit den Jahren haben wir diese Einrichtungen an die Menschen dort übergeben, die sie weiterführen.

 

Warum? SCHWESTER DAGMAR:

Das ist ein Kennzeichen unseres Ordens. Sich nicht an einem Ort festzumachen, sondern unterwegs zu sein zu neuen Aufgaben und andere zu befähigen, diese zu übernehmen und sich wieder anderswo einzusetzen. Und nahe an den Nöten der Menschen zu sein, im religiösen und sozialen Bereich.

 

Nach welchen Kriterien wurden und werden die Ordensfrauen eingesetzt? SCHWESTER DAGMAR:

Wir schauen immer, was die Fähigkeiten der Einzelnen sind. Dadurch, dass man gemeinsam lebt, erfährt man die Stärken der Einzelnen. Ein Studium gehört zum Leben als Dominikanerin dazu. Wir sind immer auf dem Weg. Dazu sind Flexibilität notwendig sowie die Bereitschaft, sich auf Dinge einzulassen und mit suchenden Menschen unterwegs zu sein auf den Spuren des Glaubens und des Lebens.

 

Wie sieht die Zukunft der Missionsdominikanerinnen aus? SCHWESTER DAGMAR:

Unser Weg ist es, die Herausforderungen der Zeit anzunehmen. Das erfordert Veränderung und manchmal auch die Aufgabe anderer Dinge. Unser Bestreben ist es, beweglich, verfügbar und sendungsbereit zu sein für alle Aufgaben, die vor uns liegen.

 

 

 

Neuen Aufgaben entgegen

Missionsdominikanerinnen feiern 100 Jahre Kloster St. Josef

 

100 Jahre Missionshaus St. Josef in Neustadt: Das Jubiläumsjahr beginnen die Missionsdominikanerinnen der Heiligen Katharina von Siena von Oakford/Natal am Samstag, 23. Mai, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Neustadter Pfarrkirche St. Michael und St. Gertraud und anschließendem Festakt im Rehazentrum St. Michael. Abgeschlossen werden die Festivitäten mit einem Tag der offenen Tür im Kloster am Samstag, 24. Oktober.

 

Mehr als 400 junge Frauen sind im Laufe der vergangenen 100 Jahre in Neustadt in den Dominikanerorden eingetreten. 294 Schwestern wurden von hier aus in die Missionsgebiete nach Südafrika und Argentinien gesandt; 27 Schwestern gingen nach England und 21 nach Kalifornien/USA. Heute leben 19 Ordensfrauen im Kloster St. Josef. Das Missionshaus ist zugleich der Altersruhesitz des Ordens sowie der Sitz des Provinzialats der Ordensgemeinschaft in Deutschland mit den Konventen Flörsheim, Diessen und Volkersberg.

 

100 Jahre Neustadt – das bedeutet auch 120 Jahre Oakford/Natal (Südafrika). Denn dort liegen die Wurzeln der Missionsdominikanerinnen der Heiligen Katharina von Siena; dort wurde die Kongregation im Jahr 1889 gegründet, als sich eine Gruppe von acht jungen Schwestern der Arbeit in der Mission widmete. Oakford Priory, wie diese Missionsstation seither genannt wird, ist das Mutterhaus der Kongregation.

 

Dort entstanden seither verschiedene Schulen – von der Kinderkrippe über die Vorschule und die Grund- und Hauptschule bis hin zum Gymnasium. Heute werden dort täglich rund 2000 Kinder unterrichtet und es arbeiten südafrikanische Schwestern verschiedener Kultur, Nationalität und Hautfarbe gemeinsam.

 

Neben ihrer vielfältigen Arbeit in Südafrika waren und sind die Ordensfrauen auch in Chingford in der Nähe von London, in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Arizona sowie in Misiones, einem der ärmsten Gebiete im Nordosten Argentiniens, mit den verschiedensten Aufgaben betraut.

Heute steht nicht mehr die missionarische Arbeit im Vordergrund. Vielmehr gab der Wandel der Zeit den Ordensfrauen neue Aufgabengebiete vor, wie unter anderem die Arbeit mit Aids-Waisen, als Dozenten, Lehrer und Ausbilder, die Arbeit mit Armen, Bedürftigen und Behinderten oder mit Menschen mit Migrationshintergrund sowie in vielen anderen kirchlichen und sozialen Bereichen.

 

Stichwort

Das Missionshaus St. Josef beherbergt Gäste zur stillen Einkehr, zu Tagen geistlicher Erneuerung und zu kirchlicher Bildungsarbeit. Seit 2007 trifft sich der Gesprächskreis „Trauernde Angehörige“ regelmäßig unter Leitung von Schwester Albertina Mauel OP. Informationen über die Möglichkeiten der Einkehr im Missionshaus St. Josef gibt es unter Tel. (0 93 93) 10 67.

 

 

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Die Kongregationspriorin der Missionsdominikanerinnen der heiligen Katharina von Siena, Schwester Dagmar Fasel OP.
   

   

   

   

   

   

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